DMT

Di-methyl-therephtalat

Hüls

1953 entwickelte Prof. Ewald Katzschmann im heutigen Evonik-Werk Witten eine neue Verfahrenstechnik zur großtechnischen Herstellung von DMT, einem wichtigen Vorprodukt für Polyester. DMT steht für die chemische Bezeichnung Di-methyl-terephtalat. Diese neue Technik, der so genannte Witten-Katzschmann-Prozess, machte den Weg frei für den weltweiten Siegeszug von Polyester.

Denn das Verfahren gewährleistet eine besondere Reinheit des DMT, das auf diese Weise problemlos und in großen Mengen weiterverarbeitet werden kann. Das Katzschmann-Verfahren wird bis heute angewendet und ist vielfach lizensiert.

Mit dem Zwischenprodukt DMT werden hochwertige synthetische Fasern hergestellt. DMT ist damit ein unverzichtbarer Bestandteil von vielen Produkten des persönlichen Alltags und von Industrie und Handel. Es ermöglicht die Herstellung hochwertiger Textilien, Folien und Verpackungen, wie z.B. PET-Flaschen.

Weiterhin wird DMT auch für die Herstellung technischer Kunststoffe, beispielsweise in Hochdruckschläuchen, benötigt.

Von 2001 bis 2006 wurde DMT von der Oxxynova GmbH & Co. KG mit Sitz in Marl hergestellt und vermarktet. Dazu gehörten Produktionen in den Werken Lülsdorf und Steyerberg. 2006 wurde die Firma Oxxynova an die Arques Industries AG abgegeben.

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